Autor: admin

OMV gibt bedeutenden Gasfund in der Norwegischen See bekannt

OMV gibt bedeutenden Gasfund in der Norwegischen See bekannt

Die OMV (Norge) AS hat in der Norwegischen See eine erfolgreiche Tiefsee-Explorationsbohrung abgeschlossen. Die Bohrung 6605/6-1 S, die Teil der Explorationskampagne „Haydn/Monn“ ist, führte zu einem bedeutenden Gasfund in drei verschiedenen Lagerstätten. Die vorläufigen Schätzungen gehen von einem förderbaren Gesamtvolumen von 30 bis 140 Millionen Barrel Öläquivalente (boe) aus. Diese Entdeckung stärkt die Position der OMV als wichtiger Gaslieferant in Europa und diversifiziert das Produktionsportfolio des Unternehmens.

OMV sieht Erdgas als Übergangskraftstoff und plant, den Gasanteil im eigenen Portfolio bis 2030 auf 60 Prozent zu steigern. Der jüngste Fund wird als potenziell wirtschaftlich förderbar eingeschätzt und könnte zur weiteren Diversifizierung des Portfolios beitragen. OMV betont, dass dieser Fund nicht nur die eigene Gasproduktion steigern, sondern auch die Energieversorgung in Europa sichern könnte.

OMV ist einer der Top Ölfirmen in Europa. Das Wiener Unternehmen hat über 21.000 Mitarbeiter und erzielte zuletzt über 39 Milliarden Euro Umsatz. Es ist an der Wiener Börse notiert. OMV, welches 1956 gegründet wurde, führt sowohl die Liste der größten Unternehmen in Österreich an, als auch die Liste der Unternehmen aus Wien.

Bohrung vor der Küste Norwegens

Die Bohrung liegt etwa 300 Kilometer westlich des norwegischen Festlandes in einer Wassertiefe von 1.064 Metern und nur 65 Kilometer von der bestehenden Polarled-Pipeline sowie dem Aasta-Hansteen-Feld entfernt. Die Lizenzpartner in PL 1194, zu denen Vår Energi ASA und Inpex Idemitsu Norge AS gehören, werden den Fund weiter analysieren, um die Möglichkeit einer Entwicklung des Gasfeldes zu prüfen. Durch die Nutzung der bestehenden Infrastruktur und eine mögliche Anbindung an die Aasta-Hansteen-Host-Plattform könnte das Gasvorkommen schneller, kostengünstiger und mit einem geringeren CO2-Ausstoß entwickelt werden.

Berislav Gašo, Executive Vice President Energy bei OMV, hob hervor, dass diese Entdeckung das Potenzial habe, die Betriebsdauer des Aasta-Hansteen-Gas-Hubs zu verlängern und somit die Energieversorgung in der Region langfristig zu sichern. Die Tiefseebohrung wurde unter vorbildlicher Einhaltung der HSSE-Standards (Health, Safety, Security, Environment) durchgeführt. OMV hält 40 Prozent der Anteile an der Bohrung, während die anderen Partner jeweils 30 Prozent besitzen.

Was macht OMVs Co-Processing-Anlage in Schwechat?

Was macht OMVs Co-Processing-Anlage in Schwechat?

Die OMV hat in ihrer Raffinerie in Schwechat, Österreich, eine hochmoderne Co-Processing-Anlage in Betrieb genommen, die einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltigerer Kraftstoffproduktion darstellt. Mit einer Investition von fast 200 Millionen Euro ermöglicht die Anlage die Umwandlung von bis zu 160.000 Tonnen flüssiger Biomasse pro Jahr in hochwertige, erneuerbare Dieselkomponenten. Diese erneuerbaren Komponenten werden unter anderem im neuen OMV MaxxMotion Diesel verwendet, der eine verbesserte CleanTech+ Formel mit niedrigerem CO2-Fußabdruck und hervorragender Leistung bietet.

Durch das Co-Processing kann OMV ihren CO2-Ausstoß um bis zu 360.000 Tonnen pro Jahr reduzieren – das entspricht den Emissionen von etwa 38.000 Autos, die einmal um die Welt fahren. Die Anlage zeichnet sich durch eine hohe Rohstoffflexibilität aus, da sie abfallbasierte und fortschrittliche Rohstoffe wie Altspeiseöl oder Flüssigkeiten aus Nussschalen verarbeitet, die nicht mit der Lebens- oder Futtermittelproduktion konkurrieren. Dieser Prozess erfüllt strenge EU-Anforderungen an nachhaltige Kraftstoffproduktion und ist nach ISCC-EU (International Sustainability & Carbon Certification) zertifiziert.

Die neueste Generation des OMV MaxxMotion Diesel enthält eine Premium-Biokomponente, die zu 20 Prozent aus hydriertem Pflanzenöl (HVO) besteht. Diese Integration erneuerbarer Rohstoffe während des Raffinierungsprozesses macht den Kraftstoff zu einer umweltfreundlicheren Alternative, ohne Kompromisse bei der Leistung einzugehen. Der OMV MaxxMotion Diesel kann in allen Fahrzeugen als Drop-in-Lösung verwendet werden und trägt so zur nachhaltigen Mobilität bei.

Martijn van Koten, Executive Vice President Fuels & Feedstock bei OMV, betonte, dass die neue Anlage die Innovationskraft des Unternehmens unterstreicht. OMV ist eines der ersten Unternehmen in Europa, das Co-Processing im industriellen Maßstab einsetzt, um den Wandel hin zu einer nachhaltigeren Mobilität zu fördern.

Wie wollen OMV und Clariant ihren CO2 Fußabdruck reduzieren?

Wie wollen OMV und Clariant ihren CO2 Fußabdruck reduzieren?

OMV und Clariant haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um ihre Bemühungen zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks in der Ethylen- und Ethylenoxid-Lieferkette zu beschleunigen. Diese Partnerschaft zielt darauf ab, den Übergang zu erneuerbarem Kohlenstoff in Europa voranzutreiben und die Nachfrage nach nachhaltigeren Chemikalienlösungen zu bedienen.

Nachhaltiges Ethylen als Schlüsselelement: Herstellung von Ethoxylaten

OMV wird Clariant mit Ethylen beliefern, das einen niedrigeren CO2-Fußabdruck aufweist. Dieses Ethylen wird es Clariant ermöglichen, ihr Portfolio an biobasierten Ethylenoxid-Derivaten zu erweitern, die zur Herstellung von Ethoxylaten verwendet werden – wichtige Chemikalien, die in einer Vielzahl von Branchen zum Einsatz kommen. Diese biobasierten Derivate helfen Clariant, den CO2-Fußabdruck ihrer Kunden zu reduzieren, indem sie fossiles CO2 aus der Wertschöpfungskette eliminieren.

Christian Vang, Business President bei Clariant, betonte, dass die Partnerschaft ein entscheidender Schritt sei, um den Kunden die Herstellung von Ethoxylaten mit geringerem CO2-Fußabdruck zu ermöglichen. Dies sei besonders relevant, da die Nachfrage nach nachhaltigeren Lösungen in Europa steigt.

OMVs Engagement für erneuerbare Chemikalien: ISCC PLUS-Zertifizierung

OMV hat sich in den letzten Jahren als Vorreiter in der Produktion von zirkulären und erneuerbaren Chemikalien etabliert. Das Unternehmen nutzt ein integriertes Geschäftsmodell, das verschiedene Teile der Wertschöpfungskette verbindet und sowohl biobasierte als auch recycelte Rohstoffe bereitstellt. Durch diesen Ansatz kann OMV nicht nur die CO2-Emissionen in der Chemieproduktion reduzieren, sondern auch die Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit erhöhen.

Daniela Vlad, Executive Vice President bei OMV, betont, dass die Förderung zirkulärer Rohstoffe ein zentraler Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie von OMV ist. Mit der ISCC PLUS-Zertifizierung des Massenbilanzansatzes kann OMV außerdem nachweisen, dass ihre Lösungen tatsächlich zur Reduktion von Emissionen beitragen.

Ethanol-to-Ethylen-Technologie (E2E) und Co.

Beide Unternehmen wollen zudem neue Technologien erforschen, die ihre Nachhaltigkeitsziele unterstützen. Ein Beispiel ist die Ethanol-to-Ethylen-Technologie (E2E), die fossile Rohstoffe durch erneuerbare Alternativen ersetzen kann. Im Rahmen der Partnerschaft werden OMV und Clariant ihre Forschungsergebnisse teilen und gemeinsam eine Ökobilanz-Methode entwickeln, um die CO2-Reduktion in der gesamten Lieferkette zu messen.

OMV hat bereits an mehreren Standorten, darunter Burghausen in Deutschland und Schwechat in Österreich, mit der Produktion erneuerbarer Chemikalien begonnen. Bis 2030 plant das Unternehmen, seine Kapazitäten für nachhaltige Produkte erheblich zu erweitern und ein Absatzvolumen von 1,4 Millionen Tonnen zu erreichen.

Gemeinsame Nachhaltigkeitsziele bis 2030

Die Zusammenarbeit mit Clariant unterstützt OMV bei der Verwirklichung ihrer Klimaziele, die eine Reduktion der Treibhausgasemissionen in Scope 1 und 2 um 30 Prozent und in Scope 3 um 20 Prozent bis 2030 vorsehen. Clariant strebt im gleichen Zeitraum an, ihre Emissionen in Scope 1 und 2 um 40 Prozent und in Scope 3 um 14 Prozent zu senken.

Diese Partnerschaft stellt einen wichtigen Schritt für beide Unternehmen dar, um ihre CO2-Bilanz zu verbessern und zur Erfüllung der Klimaziele der Industrie in Europa beizutragen.

Verkauf der Breuninger-Gruppe: Spekulationen und Unsicherheit

Verkauf der Breuninger-Gruppe: Spekulationen und Unsicherheit

Gerüchte über einen möglichen Verkauf des Handelsunternehmens Breuninger sorgen derzeit für Aufregung. Laut Berichten der „Wirtschaftswoche“ und des „Handelsblatt“ könnte die Breuninger-Gruppe verkauft werden, was die Eigentümerfamilien Meilicke und van Agtmael vor finanzielle Erfolge stellen könnte. Vor 20 Jahren erwarben beide Familien je 40 Prozent der Breuninger-Anteile zu einem günstigen Preis von 41,1 Millionen Euro. Heute wird das Stuttgarter Unternehmen, vor allem durch seine Immobilien, auf rund zwei Milliarden Euro geschätzt. Breuninger wurde 1881 in Stuttgart gegründet und erzielte zuletzt über 1 Milliarde Euro Umsatz. Hochwertige Modeartikel stellen die Haupt-Produktgruppe dar. Breuninger ist auf der Liste der größten Handelsunternehmen in Deutschland aufgelistet.

Wachstum der Breuninger Gruppe

Breuninger ist in den letzten Jahren stark gewachsen und betreibt mittlerweile 13 Warenhäuser in Deutschland und Luxemburg sowie einen expandierenden Online-Handel. Doch das Unternehmen kündigte kürzlich die Schließung des Breuningerhauses in Reutlingen für Ende 2024 an, was Spekulationen über wirtschaftliche Schwierigkeiten nährt.

Trotz des prestigeträchtigen Images, das Breuninger pflegt, ist das Unternehmen für seine Arbeitsbedingungen in die Kritik geraten. Es gibt keinen Tarifvertrag, die Löhne gelten als niedrig, und die Mitarbeiter
erfahren wenig über die Entwicklungen im Unternehmen. So wurden die 6.500 Beschäftigten erst durch Medienberichte über die möglichen Verkaufspläne informiert. Die Geschäftsleitung äußert sich nicht zu den Gerüchten und auch intern wird den Mitarbeitenden keine klare Stellungnahme gegeben.

Unsicherheit bei Mitarbeitenden

Die Gewerkschaft Verdi hat bereits erste Anfragen von besorgten Breuninger-Mitarbeiter
erhalten, jedoch bleibt auch hier viel Unklarheit. Gewerkschaftsvertreter Wolfgang Krüger rät zum Abwarten, doch der fehlende Informationsfluss und der mangelnde gewerkschaftliche Einfluss machen die Situation für die Beschäftigten schwierig.

Helga Breuninger, ehemalige Erbin, erklärte, von den Verkaufsplänen überrascht zu sein, vertraue aber auf eine „gute Lösung“. Die Unklarheit über die Zukunft des Unternehmens und die mangelnde Kommunikation vonseiten der Geschäftsführung lässt jedoch viele Fragen offen.

Wieso LANXESS die Chromoxid-Produktion in Krefeld fortführt?

Wieso LANXESS die Chromoxid-Produktion in Krefeld fortführt?

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS hat entschieden, die Produktion von Chromoxid-Pigmenten am Standort Krefeld-Uerdingen weiterzuführen. Ursprünglich war ein Verkauf des Geschäfts geplant, doch langfristige Rohstoffverträge und optimierte Kostenstrukturen haben die Bedingungen für das Chromoxid-Geschäft nachhaltig verbessert. In der Produktion sind rund 50 Mitarbeitende beschäftigt, die nun weiterhin Teil des Unternehmens bleiben.

Chromoxid-Pigmente sind hitzebeständige Stoffe, die in einer Vielzahl von Anwendungen verwendet werden. Sie kommen unter anderem in der Keramikindustrie zur Einfärbung von Glasuren und Emaille sowie in der Herstellung feuerfester Werkstoffe zum Einsatz. Zudem werden sie in der Farbindustrie für verschiedenste Materialien genutzt. Chromoxide sind aufgrund ihrer Beständigkeit in energieintensiven Industrien besonders gefragt.

Matthias Zachert, Vorstandsvorsitzender der LANXESS AG, erklärte: „Nach langen und intensiven Verhandlungen haben wir eine zuverlässige Rohstoffversorgung sichergestellt und zusätzliche Verbesserungspotentiale entlang der gesamten Wertschöpfungskette identifiziert. Dadurch können wir den Betrieb profitabel weiterführen.“ Zachert betonte zudem, dass er besonders erfreut darüber sei, die Mitarbeitenden des Standorts im Unternehmen halten zu können.

Durch die Entscheidung, die Produktion fortzusetzen, stärkt LANXESS seine Position als wichtiger Anbieter von Chromoxid-Pigmenten und sichert die langfristige Zukunft des Standorts Krefeld-Uerdingen. Dies ist ein bedeutender Schritt, um die Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens in einem herausfordernden Marktumfeld zu gewährleisten.

Wieso wurden die LANXESS Eisenoxide von ICIS ausgezeichnet?

Wieso wurden die LANXESS Eisenoxide von ICIS ausgezeichnet?

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS wurde für seine Entwicklung hochwertiger Eisenoxide für Lithium-Eisenphosphat (LFP)-Batterien mit dem ICIS Innovation Award 2024 ausgezeichnet. Der Preis in der Kategorie „Best Product Innovation from a Large Company“ würdigt die bedeutende Rolle von LANXESS beim Aufbau von Wertschöpfungsketten für LFP-Batterien in westlichen Regionen. Der Kölner Konzern LANXESS wurde als Polymerspalte von Bayer abgespalten. Das Unternehmen beschäftigt üer 12.000 Mitarbeiter und erzielt fast 7 Milliarden Euro Umsatz. Damit ist es ein Teil der Liste der umsatzstärksten Chemieunternehmen in Deutschland.

Wieso LFP-Batterien?

LFP-Batterien zeichnen sich durch hohe Zyklenfestigkeit, thermische Stabilität und Kosteneffizienz aus. Sie werden vor allem in Elektrofahrzeugen und stationären Energiespeichern eingesetzt. LANXESS bietet unter dem Markennamen Bayoxide maßgeschneiderte Eisenoxid-Battery-Grades an, die als Rohstoff für die Herstellung von Kathodenmaterial in LFP-Batterien dienen. Diese Produkte sind speziell auf die Bedürfnisse der LFP-Hersteller abgestimmt und gewährleisten eine hohe Qualität und Effizienz der Batterien.

Michael Ertl, Leiter des Geschäftsbereichs Inorganic Pigments bei LANXESS, betont, dass diese Innovation zur Elektrifizierung der Mobilität und zur Energiewende beiträgt. Er sieht in der Entwicklung der Bayoxide-Produkte eine wettbewerbsfähige und umweltfreundliche Alternative zu asiatischen Lieferketten für LFP-Materialien in Europa und Nordamerika.

Vorteil der LANXESS Eisenphosphate

Zusätzlich plant LANXESS, Eisenphosphat als Vorprodukt für LFP-Batterien anzubieten, um die Kapazitäten in Europa zu erweitern. Das Unternehmen prüft derzeit den Aufbau eigener Produktionskapazitäten, um eine zentrale Rolle bei der LFP-Herstellung in Europa zu übernehmen. Eine Machbarkeitsstudie bestätigt, dass der LANXESS-Prozess, der Eisenphosphat aus Eisen und Phosphorsäure gewinnt, eine umweltfreundliche Alternative zum in China üblichen Verfahren darstellt.

LFP-Batterien sind aufgrund ihrer Kosteneffizienz und Sicherheit eine attraktive Alternative zu herkömmlichen Lithium-Ionen-Batterien. Der Verzicht auf teure und seltene Metalle wie Nickel und Cobalt wirkt sich positiv auf die Produktionskosten aus. Mit seinem chemischen Know-how und seiner Infrastruktur sieht sich LANXESS in einer Schlüsselrolle für den Aufbau westlicher LFP-Wertschöpfungsketten.

Die neuen Eisenoxid-Produkte von LANXESS werden im Oktober auf der Battery Show Nordamerika vorgestellt.

Private Equity Fonds Bregal baut Hidden Champion Fonds mit €2,65Mrd. auf

Private Equity Fonds Bregal baut Hidden Champion Fonds mit €2,65Mrd. auf

Bregal Unternehmerkapital (BU), eines der führenden Beteiligungsunternehmen in der DACH-Region, hat erfolgreich das Closing seines vierten Fonds, Bregal Unternehmerkapital IV (Fonds IV), bekanntgegeben. Der Fonds erreichte Kapitalzusagen in Höhe von 2,65 Milliarden Euro und war deutlich überzeichnet, sodass er an seinem festgelegten Hard Cap abschloss.

Wie bei den vorherigen Fonds stieß auch Fonds IV auf großes Interesse. Neben den über 30 neuen Investoren konnten erneut zahlreiche Familien und Gründer als Partner gewonnen werden. Die bewährte Investitionsstrategie von BU, in mittelständische Unternehmen zu investieren, die als „Hidden Champions“ gelten, bleibt dabei im Fokus. Fonds IV stellt Investitionen von 75 bis 300 Millionen Euro bereit, um wachstumsstarke, familiengeführte Unternehmen in den Bereichen Software, Industrietechnik, Unternehmensdienstleistungen und Gesundheitswesen zu unterstützen.

Wachstum seit der Gründung 2015

Seit der Gründung im Jahr 2015 hat sich BU einen soliden Ruf aufgebaut. Das 50-köpfige Investment-Team arbeitet eng mit den Portfoliounternehmen zusammen, um deren Entwicklung voranzutreiben. Dank dieser Partnerschaften konnte das EBITDA der beteiligten Unternehmen jährlich um über 20% gesteigert werden. Insgesamt hat BU über 3 Milliarden Euro in mehr als 100 Unternehmensnachfolgen investiert, was zur Schaffung von über 7.700 Arbeitsplätzen führte. Bregal ist auch Teil der Liste der Private Equity Fonds in Deutschland. Zu den aktuellen Beteiligungen zählen Billbee, DAVASO, ATP adhesive systems oder Linimed. Linimed ist etwa ein Anbieter für die Intensivpflege. Davaso ist Dienstleister für gesetzliche Krankenversicherungen und Apotheken.

Der erfolgreiche Abschluss von Fonds IV ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte von BU. Viele Unternehmer, die bereits mit BU zusammenarbeiten, haben ebenfalls in den neuen Fonds investiert, was die starke Partnerschaft und das Vertrauen in das Unternehmen weiter unterstreicht.

Wieso investiert Bregal Unternehmerkapital in BSI Software?

Wieso investiert Bregal Unternehmerkapital in BSI Software?

Bregal Unternehmerkapital (BU) hat kürzlich die Mehrheit an der BSI Software AG, einem führenden Anbieter von CRM- und CX-Software, übernommen. Dieses Investment ist Teil der Strategie von BU, in Unternehmen mit starkem Wachstumspotenzial und einer führenden Position in ihren Fokusbranchen zu investieren. Die Entscheidung, in BSI zu investieren, basiert auf mehreren wichtigen Faktoren, die das Unternehmen zu einem attraktiven Partner machen.

Erfolg und Innovation von BSI

BSI hat sich in über 25 Jahren als Innovationsführer im Bereich Customer Relationship Management (CRM) und Customer Experience (CX) etabliert. Das Unternehmen bietet mit seiner BSI Customer Suite eine umfassende und moderne Cloud-basierte Plattform, die speziell auf anspruchsvolle Branchen wie Finanzdienstleistungen, Versicherungen, Energieversorgung und den Einzelhandel zugeschnitten ist. Mit einem Team von über 500 Mitarbeitern und einer starken Fokussierung auf Kundenorientierung hat BSI eine außergewöhnliche Erfolgsbilanz vorzuweisen.

Diese Innovationskraft, kombiniert mit einer tiefen Branchenexpertise und der Integration von spezifischen Prozessen und regulatorischen Anforderungen, macht BSI zu einem starken Partner für Unternehmen, die ihre Kundenbeziehungen digital transformieren möchten.

Fortsetzung der Wachstumsstrategie

Durch die Partnerschaft mit BU soll das Wachstum von BSI weiter beschleunigt werden. Im Mittelpunkt steht die Expansion in Europa, insbesondere in den Kernbranchen von BSI. BU bringt umfangreiche Erfahrung im Softwaresektor mit und wird das Unternehmen dabei unterstützen, seine kundenorientierte Wachstumsstrategie fortzuführen. Dabei bleibt das Gründer- und Managementteam von BSI weiterhin investiert und wird gemeinsam mit BU das nächste Kapitel der Erfolgsgeschichte des Unternehmens schreiben.

Starke Synergien und langfristige Vision

BU ist dafür bekannt, in mittelständische Unternehmen zu investieren und deren Potenzial langfristig zu fördern. Die Zusammenarbeit mit BSI passt perfekt zu BUs Investitionsstrategie, Hidden Champions in ihren Märkten zu identifizieren und durch gezielte Partnerschaften weiterzuentwickeln. BU sieht in BSI nicht nur das innovative Produktportfolio, sondern auch eine einzigartige Unternehmenskultur, in der viele Mitarbeiter auch als Mitunternehmer beteiligt sind. Diese Firmenkultur spielt eine zentrale Rolle im langfristigen Erfolg von BSI und wird von BU aktiv unterstützt.

Die Partnerschaft mit BU wird es BSI ermöglichen, weiter in seine Produkte, Mitarbeiter und Kunden zu investieren, um in einem hart umkämpften Marktumfeld erfolgreich zu wachsen.

Was ist der Ansatz des Hotelbetreibers somnOO?

Was ist der Ansatz des Hotelbetreibers somnOO?

Der französische Hotelbetreiber somnOO verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der darauf abzielt, langfristige Werte in der Hotelbranche zu schaffen, wie dieser es auf seiner Internetseite beschreibt. Das Unternehmen kombiniert den Besitz von Immobilien, das operative Management und die Betriebsführung unter einem Dach. Diese Strategie ermöglicht es somnOO, die Qualität der Hotels und Dienstleistungen zu steuern und gleichzeitig nachhaltige Wertschöpfung zu erzielen.

Ein zentraler Aspekt des Geschäftsmodells ist die kontinuierliche Weiterentwicklung des Immobilienportfolios im Hinblick auf Nachhaltigkeit. SomnOO legt großen Wert darauf, den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und die Nachhaltigkeitsstandards zu erfüllen, um sowohl ökonomische als auch ökologische Ziele in Einklang zu bringen.

Die Strategie von somnOO basiert auf zwei klar definierten Zyklen: der Expansions- und der Konsolidierungsphase. In der Expansionsphase fungiert somnOO als Betreiber und Minderheitsaktionär, während Partnerinvestoren die Mehrheit der Anteile halten. Die Interessen von somnOO und den Investoren sind durch starke Anreize eng miteinander verknüpft, was zu einem gemeinsamen Streben nach Erfolg führt.

In der Konsolidierungsphase übernimmt somnOO die Mehrheit der Anteile und erwirbt die Anteile der Partnerinvestoren. Dies wird durch das Wissen und die Erfahrung von somnOO über den Betrieb der Hotels erleichtert, wodurch eine nahtlose Fortsetzung des Managements sichergestellt wird.

Dieser duale Zyklus schafft finanzielle Stabilität und ermöglicht es somnOO, langfristige Werte sowohl für sich als auch für die Investoren zu generieren. Der Fokus auf Effizienz und Nachhaltigkeit stellt sicher, dass somnOO auch in Zukunft erfolgreich in der Hotelbranche agieren kann.

Französischer Hotelbetreiber kauft Hotels in NRW

Französischer Hotelbetreiber kauft Hotels in NRW

Der französische Hotelbetreiber somnOO hat drei Vier-Sterne-Mercure-Hotels in Nordrhein-Westfalen erworben. Die Hotels, die zusammen über 458 Zimmer verfügen, wurden von der Private-Equity-Gesellschaft Extendam, dem Asset Manager 123 IM und weiteren Co-Investoren verkauft. Die Immobilien, die aus den 1970er Jahren stammen, wechselten in der Vergangenheit mehrfach den Besitzer und wurden unter verschiedenen Marken wie Crest, Ramada und Queens betrieben. Somnoo erzielt über 80% seines Umsatzes in Frankreich, die restlichen 20% in Deutschland. das Unternehmen wurde 2014 ins Leben gerufen, 2018 kamen die ersten drei Hotels in Deutschland. Im Jahr 2023 wurde Credit Mutuel Equity als Finanzierungspartner auf Holdingebene gewonnen. Das französische Unternehmen zählt zu der Liste der Top Hotelbetreiber in Deutschland.

Bereits vor der Übernahme war somnOO als Betreiber und Co-Investor dieser Hotels tätig, nachdem sie 2018 von Extendam und Partnern erworben worden waren. Zu den erworbenen Hotels gehören das Mercure Hotel Hagen mit 146 Zimmern, das Mercure Hotel Hamm mit 142 Zimmern und das Mercure Hotel Lüdenscheid mit 170 Zimmern.