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Wie lief das Geschäftsjahr 2023 für die Stadtwerke Köln?

Wie lief das Geschäftsjahr 2023 für die Stadtwerke Köln?

Die Stadtwerke Köln GmbH (SWK) schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem starken Jahresüberschuss von 88 Millionen Euro ab. Dies war ein bemerkenswerter Erfolg angesichts der Herausforderungen durch die Energiekrise, den Ukraine-Krieg und den Fachkräftemangel. Von dem Überschuss wurden 50 Millionen Euro an die Stadt Köln abgeführt. Im Vergleich zu anderen Stadtwerken in Deutschland, die teilweise Verluste verzeichneten, präsentierte SWK ein solides Ergebnis.

Die Stadtwerke Köln bestehen bereits seit 1960. Sie beschäftigen über 14.000 Mitarbeitende. Neben den Stadtwerken München gehören sie so zu den führenden Firmen im Rahmen der Liste der Top Kommunalunternehmen in Deutschland.

Erfolgreiche Geschäftsfelder und Investitionen

Die Geschäftsfelder Energie und Wasser profitierten stark von den Preissprüngen auf den Energiemärkten, was zu einem Gesamtumsatz von 10,8 Milliarden Euro führte. Die Gewinnabführrungen aus den verschiedenen Konzernbereichen, wie GEW (204,5 Mio. Euro), HGK (13 Mio. Euro) und AWB (21,7 Mio. Euro), trugen erheblich zur Wertschöpfung des Unternehmens bei. Trotz eines leichten Rückgangs bei den Umsatzerlösen um 1,6 % im Vergleich zum Vorjahr konnte ein neuer Höchstwert beim Jahresüberschuss von 264,6 Millionen Euro erreicht werden.

Im Jahr 2023 investierte die SWK rund 646 Millionen Euro in Sachanlagen und Infrastrukturen,  wobei der Schwerpunkt auf den Bereichen Strom-, Gas-, Wasser- und Wärmeversorgung lag. Diese Investitionen sind Teil eines langfristigen Plans, bis 2035 rund 10 Milliarden Euro in die Modernisierung und Erweiterung der Infrastrukturen zu investieren.

Gewinne für die SWK, Verluste der KVB

Obwohl die SWK insgesamt positive Ergebnisse erzielte, konnten Verluste der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) und der KölnBäder aufgefangen werden. Die KVB verzeichnete ein Defizit von 131,4 Millionen Euro, bedingt durch höhere Kosten und das 49-Euro-Ticket. Dennoch blickt SWK optimistisch in die Zukunft, wobei der Vorstand betont, dass weitere politische Unterstützung notwendig sei, um große Projekte wie das Deutschland-Ticket nachhaltig zu finanzieren.

Mit diesen Ergebnissen bleibt die Stadtwerke Köln GmbH einer der wichtigsten Akteure in der Region und sichert durch gezielte Investitionen und Innovationen ihre zukünftige wirtschaftliche Stabilität.

Wie war das 2. Quartal 2024 für SAP?

Wie war das 2. Quartal 2024 für SAP?

Das zweite Quartal 2024 brachte für SAP positive Ergebnisse, insbesondere im Cloudgeschäft. Die Clouderlöse stiegen um 25 % auf 4,15 Milliarden Euro, was durch ein starkes Wachstum der Cloud ERP Suite um 33 % unterstützt wurde. Der Current Cloud Backlog wuchs ebenfalls um 28 % auf 14,8 Milliarden Euro, was SAPs anhaltende Stärke im Cloudsegment unterstreicht.

SAP ist ein im Jahr 1972 gegründeter Softwarekonzern aus Walldorf (in der Nähe von Mannheim). Der Konzern hat weltweit über 100.000 Mitarbeiter und erlöst mehr als 31 Milliarden Euro. Damit zählt er zu den wenigen führenden Softwarefirmen aus Europa (bzw. Deutschland). Damit nimmt er Rang 1 auf der Liste der IT Unternehmen in Deutschland ein.

Wachsende Umsatzerlöse bei SAP

Insgesamt stiegen die Umsatzerlöse um 10 % auf 8,29 Milliarden Euro, was auf die starke Nachfrage nach Cloud- und Softwarelösungen zurückzuführen ist. Die Bruttogewinne im Cloudbereich verbesserten sich ebenfalls um 29 %, wobei SAP einen Schwerpunkt auf das Wachstum in Schlüsselregionen wie Asien-Pazifik und Europa legte. Länder wie Brasilien, Deutschland und Japan verzeichneten besonders hohe Wachstumsraten bei den Clouderlösen.

Das Betriebsergebnis nach IFRS sank um 11 % auf 1,22 Milliarden Euro, was auf Restrukturierungskosten in Höhe von 0,6 Milliarden Euro im Rahmen des Transformationsprogramms zurückzuführen ist. Auf Non-IFRS-Basis stieg das Betriebsergebnis jedoch um 33 % auf 1,94 Milliarden Euro, was die erfolgreiche Umsetzung des Transformationsprogramms und die Effizienzsteigerungen im Unternehmen widerspiegelt.

Fokus auf der Unternehmens-KI

SAPs strategischer Fokus lag weiterhin auf der Einführung von Unternehmens-KI. Diese hat in vielen Bereichen der Geschäftstransformation eine wichtige Rolle gespielt. Christian Klein, CEO von SAP, betonte, dass das Unternehmen weiterhin in die KI-Entwicklung investiere, um bis 2027 ein beschleunigtes Umsatzwachstum zu erreichen.

Insgesamt konnte SAP im zweiten Quartal 2024 solide Ergebnisse vorweisen, mit einem starken Wachstum im Cloudsegment und positiven Aussichten für die kommenden Quartale. Trotz der Restrukturierungskosten zeigte SAP eine bemerkenswerte Resilienz und bleibt auf einem vielversprechenden Weg, um seine Wachstumsziele für 2025 zu erreichen.

Wie lief das 1. Halbjahr 2024 für Vonovia?

Wie lief das 1. Halbjahr 2024 für Vonovia?

Die Vonovia SE schließt das erste Halbjahr 2024 mit einem soliden operativen Ergebnis ab. Das Bochumer Immobilienunternehmen verzeichnete stabile Unternehmenskennzahlen und bestätigte seine Prognose für das Gesamtjahr 2024 am oberen Ende der Erwartungen. Die Neubewertung des Portfolios, das nun einen Wert von 82,5 Milliarden Euro erreicht, unterstreicht eine positive Marktentwicklung. Dies ist ein Zeichen dafür, dass Vonovia die Herausforderungen der vergangenen Jahre erfolgreich gemeistert hat.

Vonovia wurde 2001 gegründet, bzw. ging aus der Deutschen Annington hervor. Im Verlaufe der Zeit wurden mehrere große Wohnungskonzerne wie die Buwog oder Deutsche Wohnen übernommen. Mit über 10.000 Mitarbeitern und fast 5 Milliarden Euro Umsatz nimmt sie einen Spitzenplatz in der Liste der Wohnungsunternehmen in Deutschland ein.

Stabile Geschäftsentwicklung und erfolgreiche Verkäufe

Ein zentrales Element der Unternehmensstrategie im Jahr 2024 war das Verkaufsprogramm. Vonovia setzte bereits zur Jahresmitte 1,5 Milliarden Euro um, was der Hälfte des Ziels von 3 Milliarden Euro für das Gesamtjahr entspricht. Im Rahmen des Programms verkaufte das Unternehmen 1.970 Wohnungen im Großraum Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet sowie 4.500 Wohnungen in Berlin. Der Verkaufserlös übertraf teilweise den Buchwert der Immobilien, was die erfolgreiche Umsetzung der Strategie zur Schuldenreduktion unterstreicht.

Solides Kerngeschäft und Mietentwicklung

Das Kerngeschäft der Vermietung von Wohnungen zeigte im ersten Halbjahr eine stabile Nachfrage. Die Leerstandsquote blieb unverändert niedrig bei 2,2 %, was auf eine nahezu vollständige Auslastung hinweist. Das EBITDA aus der Vermietung erreichte 1.191,6 Millionen Euro, leicht unter dem Vorjahreswert von 1.209,0 Millionen Euro. Die Mieten stiegen im Durchschnitt um 3,8 %, was auf Markt- und Modernisierungsmaßnahmen zurückzuführen ist. Die durschnitlische Miete im deutschen Portfolio lag bei 7,73 Euro pro Quadratmeter.

Investitionen und nachhaltige Entwicklung

Vonovia investierte im ersten Halbjahr 673,8 Millionen Euro in Neubau, Instandhaltung und Modenrisierung, wobei 1.655 neue Wohnungen fertiggestellt wurden. Dies entspricht einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Das Unternehmen plant, die Bautätigkeit wieder hochzufahren, sobald die Rahmenbedingungen günstigere Kosten und bezahlbare Mieten ermöglichen. Besonders wichtig sind dabei die politischen Initiativen zur Beschleunigung von Bauvorhaben.

Klimaziele und Kundenzufriedenheit

Vonovia bleibt auf Kurs, seine Klimaziele zu erreichen. Die CO₂-Intensität des deutschen Portfolios konnte um 3,4 % gesenkt werden, ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem nahezu klimaneutralen Gebäudebestand bis 2045. Gleichzeitig stieg die Kundenzufriedenheit im ersten Halbjahr deutlich an, was die erfolgreiche Ausrichtung auf Mieterbedürfnisse widerspiegelt.

Positive Ausblicke für das Gesamtjahr für Vonovia

Mit diesen Entwicklungen und dem positiven Trend im zweiten Quartal erwartet Vonovia, das Gesamtjahr 2024 am oberen Ende der Prognosen abzuschließen. Das Unternehmen rechnet mit einem organischen Mietwachstum von bis zu 4,1 % und einem Adjusted EBITDA von bis zu 2,65 Milliarden Euro.

Wobei geht es bei dem decarbon1ze Pilotprojekt für Stromwärme von Vonovia?

Wobei geht es bei dem decarbon1ze Pilotprojekt für Stromwärme von Vonovia?

Das decarbon1ze-Pilotprojekt von Vonovia nutzt überschüssigen Strom aus erneuerbaren Energien, um Warmwasser in Mehrfamilienhäusern zu erzeugen. Mit dem neuen Gesetz „Nutzen statt Abregeln“ (§13k Energiewirtschaftsgesetz) wird es möglich, Stromdirektheizungen in Gebäuden wirtschaftlich einzusetzen. Diese Technologie wandelt überschüssigen Grünstrom, der sonst ungenutzt bliebe, in Wärme um und speichert ihn in Warmwasserspeichern. So kann Gas als fossile Energiequelle reduziert werden und nur dann einspringen, wenn kein erneuerbarer Strom zur Verfügung steht.

Dieses innovative Konzept konnte der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck, bei einem Besuch eines Vonovia-Mehrfamilienhauses in Berlin persönlich erleben. Vonovia, das größte wohnungsunternehmen Europas, setzt dabei auf Tauchsieder und Stromdirektheizungen, die gemeinsam mit dem Energiewende-Start-up decarbon1ze entwickelt wurden. Diese flexiblen Verbraucher kommen dann zum Einsatz, wenn Wind- oder Solarenergie im Überfluss vorhanden ist.

Die neue Gesetzgebung bietet nun stabile Rahmenbedingungen, um die Nutzung erneuerbarer Energien im Gebäudebestand zu fördern. So können beispielsweise in Schleswig-Holstein, wo besonders viele Windenergie ungenutzt bleibt, Tauchsieder im großen Umfang eingesetzt werden, um Strom zu nutzen, der sonst „abgeregelt“ würde. Dies ermöglicht Einsparungen sowohl bei CO₂-Emissionen als auch bei Energiekosten.

Das decarbon1ze-Pilotprojekt zeigt, wie kleinere, kostengünstige Maßnahmen zur Dekarbonisierung des Gebäudebestands beitragen können. Es ist ein erster Schritt, um im Bestand erneuerbare Energien effizient zu nutzen, insbesondere in Regionen, in denen Wärmepumpen noch nicht flächendeckend eingesetzt werden können. Mit dieser Technik kann Vonovia ihr Ziel eines klimaneutralen Gebäudebestands bis 2045 vorantreiben.

Wie funktioniert der Road Hazard Service von Bosch?

Wie funktioniert der Road Hazard Service von Bosch?

Plötzlich auftretende Gefahrensituationen im Straßenverkehr, wie dichter Nebel, Starkregen oder ein liegengebliebenes Fahrzeug hinter einer Kurve, können verheerende Folgen haben. Bosch hat mit dem „Road Hazard Service“ eine Lösung entwickelt, die solche Risiken erheblich reduziert, indem sie Fahrern in Echtzeit Informationen über potenzielle Gefahren auf ihrer Route bereitstellt. Seit Juni 2024 ist der Service bereits millionenfach in Pkw eines führenden deutschen Automobilherstellers in Europa im Einsatz. Nun erweitert Bosch den Service auch auf das Nutzfahrzeugsegment. Ab Dezember 2024 wird der Road Hazard Service in ersten Lkw von Mercedes-Benz Trucks verfügbar sein, mit dem Ziel, den Service weltweit weiter auszubauen.

„Unser vorausschauender Road Hazard Service gibt Auto- und Lkw-Fahrern rechtzeitig Warnungen, bevor es zu kritischen Situationen kommen kann“, erklärt Dr. Markus Heyn, Geschäftsführer von Bosch Mobility. Besonders im Nutzfahrzeugsektor bietet der Service zusätzlich die Möglichkeit, Routen effizient umzuplanen, wenn unerwartete Gefahren auf der Straße auftreten.

Echtzeit-Warnungen für mehr Sicherheit

Der Road Hazard Service von Bosch informiert Fahrer in Echtzeit über aktuelle Straßenverhältnisse. Dazu gehören Warnungen vor Unfällen, Falschfahrern, starken Regenfällen oder Winden, liegengebliebenen Fahrzeugen und eingeschränkter Sicht. Die Grundlage für diese Informationen bildet eine Kombination aus anonymisierten Daten von Millionen vernetzten Fahrzeugen sowie von Drittanbietern, wie Wetterdiensten oder Straßenbetreibern. Diese umfangreiche Datengrundlage ermöglicht es, präzise Vorhersagen über mögliche Gefahren zu treffen.

Beispielsweise meldet der Service, wenn Fahrzeuge in der Flotte die Scheibenwischer auf höchster Stufe aktiviert haben, was auf starke Regenfälle hinweist. Diese Daten werden mit Wetterinformationen abgeglichen, um festzustellen, ob Aquaplaning-Gefahr besteht. Der Fahrer wird dann gewarnt, sodass er seine Geschwindigkeit entsprechend anpassen kann. Ähnlich funktioniert der Service auch bei schlechten Sichtverhältnissen: Wenn die Nebelschlussleuchten vieler Fahrzeuge in einer Region aktiviert sind, erkennt der Service das Risiko und warnt den Fahrer, die Fahrweise entsprechend zu ändern.

Intelligente Datennutzung durch Fusionsalgorithmen

Im Herzen des Systems steht ein intelligenter Fusionsalgorithmus, der die gesammelten Daten analysiert und daraus Gefahrensituationen ableitet. Diese Technologie ist entscheidend für die Vorhersage von Straßenbedingungen, die über das hinausgeht, was einzelne Fahrzeuge erkennen können. So sorgt Bosch für eine höhere Verkehrssicherheit und hilft, Unfälle zu vermeiden.

Ein weiteres Beispiel für die Funktionsweise des Services ist die Falschfahrerwarnung. Fährt ein Fahrer entgegen der Fahrtrichtung oder befindet sich ein Geisterfahrer in der Nähe, erhält der Fahrer eine unmittelbare Warnung im Navigationssystem. Dieser präventive Ansatz trägt maßgeblich dazu bei, schwere Verkehrsunfälle zu vermeiden.

Teil der „Connected Map Services“ von Bosch

Der Road Hazard Service ist Teil der sogenannten „Connected Map Services“ von Bosch. Diese vernetzten Kartenservices sorgen nicht nur für mehr Sicherheit, sondern auch für mehr Komfort im Fahrzeug. Durch die Integration von Schwarmdaten und Wetterinformationen können fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme, wie die adaptive Abstandsregelung oder die automatische Notbremsung, optimiert werden. Wenn die Fahrbahn etwa nass oder glatt ist, erkennt der Service dies und passt die Notbremsfunktion entsprechend an. Das Fahrzeug kann somit früher reagieren, was das Risiko eines Unfalls bei schlechten Wetterbedingungen erheblich verringert.

Für das automatisierte Fahren spielen diese vernetzten Dienste ebenfalls eine zentrale Rolle. Sie agieren als eine Art zusätzlicher Sensor, der weit über die Reichweite von Radar- und Videosensoren hinaus Informationen liefert. Dies ist besonders wertvoll bei schlechten Sichtverhältnissen oder in komplexen Fahrsituationen. Vernetzte Fahrzeuge profitieren zudem von den gesammelten Erfahrungen aller angeschlossenen Fahrzeuge. Auf Basis dieser Daten können sie beispielsweise die optimale Geschwindigkeit für einen Kreisverkehr oder die genaue Spurlage an unübersichtlichen Kreuzungen bestimmen.

Deutsche Vermögensberatung AG erwirbt Meritum Capital Managers GmbH: Deal im Fokus

Deutsche Vermögensberatung AG erwirbt Meritum Capital Managers GmbH: Deal im Fokus

Die Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG) hat die Meritum Capital Managers GmbH, einen erfahrenen Finanzportfolioverwalter, übernommen. Meritum Capital ist ein Unternehmen, das über die Erlaubnis zur Anlageberatung und Finanzportfolioverwaltung gemäß § 15 Abs. 1 des Wertpapierinstitutsgesetzes (WpIG) verfügt. Trotz der Übernahme bleibt Meritum Capital ein eigenständiges Unternehmen innerhalb des DVAG-Verbunds.

Die DVAG nimmt einen Top-Platz auf der Liste der Vermögensberater in Deutschland ein. Das von Reinfried Pohl im Jahre 1975 gegründete Unternehmen erzielt mittlerweile über 2,3 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr.

Dieser strategische Schritt zielt darauf ab, die Kompetenz der DVAG im Bereich Asset Management weiter auszubauen. Mit der Übernahme erhält die DVAG die Möglichkeit, ihre Dienstleistungen für Kundinnen, Kunden sowie ihre Vermögensberaterinnen und Vermögensberater weiter zu optimieren und noch stärker auf individuelle Bedürfnisse einzugehen. Dies ist besonders im Hinblick auf die wachsende Bedeutung von maßgeschneiderten Finanzlösungen ein wichtiger Vorteil.

Übertragung von Champions Select Fonds Portfoliomanagement

Ein weiterer Meilenstein der Übernahme ist die Übertragung des Portfoliomanagements der Champions Select Fonds auf Meritum Capital. Die Champions Select Fonds, bestehend aus den Fonds Champions Select Dynamic und Champions Select Balance, verfügen über ein Fondsvolumen von rund 3 Milliarden Euro und sind Exklusivprodukte für die Kundinnen und Kunden der DVAG. Ab dem 2. September 2024 übernimmt Meritum Capital die Verantwortung für das Management dieser Fonds.

Durch diese Übernahme stärkt die DVAG ihre Position im Bereich des Asset Managements erheblich. Die Integration von Meritum Capital und die Übernahme des Fondsmanagements unterstreichen das Engagement der DVAG, innovative und kundenorientierte Lösungen im Finanzsektor anzubieten. Diese Entwicklung zeigt, wie wichtig es für Finanzdienstleister ist, ihre Kompetenzen stetig zu erweitern, um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden.

Wie möchte sich Bosch neu aufstellen?

Wie möchte sich Bosch neu aufstellen?

Die grüne Transformation im Güterverkehr steht im Fokus vieler Unternehmen, doch Bosch geht mit einem klaren Ziel und einer umfassenden Strategie voran. Nutzfahrzeuge, die Waren über weite Strecken transportieren, sind essenziell für die Wirtschaft. Damit die grüne Wende gelingt, müssen alternative Antriebe zur Normalität werden. Bosch stellt sich diesen Herausforderungen, indem es das Produkt- und Lösungsportfolio erweitert und auf eine breite Palette an Technologien setzt. Im Rahmen der IAA Transportation 2024 hat Markus Heyn, Geschäftsführer und Vorsitzender des Unternehmensbereichs Mobility bei Bosch, die Richtung des Unternehmens skizziert: Bosch strebt an, alle Antriebsformen weiterzuentwickeln und effizienter zu gestalten.

Bosch ist hierzulande einer der wichtigsten Industrieunternehmen und Automobilzulieferer. Der Konzern beschäftit weltweit über 400.000 Mitarbeiter und erzielt über 90 Milliarden Euro Umsatz. Er zählt zu der Liste der umsatzstärksten Unternehmen in Baden-Württemberg.

Heyn betonte, dass das Unternehmen in den kommenden Jahren durch den anhaltenden globalen Güterverkehr und den Übergang zu alternativen Antrieben mit einem weiteren Wachstumsschub rechnet. Der Bereich Mobilität bei Bosch generiert bereits einen erheblichen Anteil seines Umsatzes – rund 25 Prozent – mit Trucks und Transportern, was verdeutlicht, wie wichtig das Nutzfahrzeuggeschäft für das Unternehmen ist.

Neuausrichtung des Nutzfahrzeuggeschäfts von Bosch

Bosch plant, seine internen Strukturen anzupassen, um die sich bietenden Chancen des globalen Güterverkehrs besser zu nutzen. Ab Januar 2025 wird das Nutzfahrzeuggeschäft unter der Leitung von Jan-Oliver Röhrl, Executive Vice President Commercial Vehicles and Off-Road, neu organisiert. Diese Neuausrichtung soll Systementtwicklung und Produktmanagement für Trucks und Off-Road-Anwendungen unter einem Dach vereinen. Das Ziel ist klar: effizienetre und sicherere Nutzfahrzeuge auf die Straßen zu bringen.

Die Technologieoffenheit steht dabei im Zentrum der Strategie. Bosch geht davon aus, dass bis 2030 rund 20 Prozent der schweren Nutzfahrzeuge mit batterieelektrischen Antrieben unterwegs sein werden, während etwa drei Prozent auf Brennstoffzellen setzen. 2035 wird dann voraussichtlich jedes dritte Nutzfahrzeug mit einer Batterie fahren, und auch der Wasserstoffmotor wird bis dahin häufiger zu sehen sein.

Doch um diese Entwicklung voranzutreiben, ist eine entsprechende Infrastruktur notwendig. Heyn unterstreicht die Bedeutung des schnellen Ausbaus von E-Ladestationen und Wasserstofftankstellen in Deutschland und Europa, um die Umstellung auf alternative Antriebe zu unterstützen.

Vielfalt der Antriebstechnologien im Produktportfolio von Bosch

Bosch sieht die verschiedenen Antriebstechnologien nicht als Konkurrenz, sondern als ergänzend. Die Vielfalt erlaubt es, je nach Bedarf die optimale Lösung zu wählen. Neben der Weiterentwicklung von Batterie- und Brennstoffzellentechnologien bleibt auch der klassische Verbrennungsmotor ein Thema – vor allem in Kombination mit synthetischen Kraftstoffen, die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können.

Auf der IAA Transportation 2024 zeigt Bosch eine Vielzahl innovativer Lösungen. In China etwa ist die Bosch E-Achse für schwere Nutzfahrzeuge bereits in Serie. Diese E-Achse ist für batterieelektrische und Brennstoftzzellen-Antriebe ausgelegt. In Indien sind erste Testfahrzeuge mit Wasserstoffmotoren unterwegs, bei denen Bosch zentrale Komponenten liefert. In den USA wird Bosch gemeinsam mit FirstElement Fuel ab 2025 eine Kryopumpe in Betrieb nehmen, die das Betanken von Nutzfahrzeugen mit Wasserstoff erheblich beschleunigt.

Electronic Horizon und Assistenzsysteme

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der Strategie von Bosch ist die Digitalisierung des Nutzfahrzeugsektors. Mit Assistenzsystemen wie dem „Lane Keep Assist“ und dem „Electronic Horizon“ trägt Bosch dazu bei, Unfälle zu vermeiden und die Effizienz von Fahrzeugen zu steigern. Der „Electronic Horizon“ nutzt dabei Daten zur Topografie und Verkehrsbedingungen, um die Fahrweise eines Lkw anzupassen und so Kraftstoff zu sparen.

Zudem bringt Bosch digitale Lösungen für das Flottenmanagement auf den Markt, die es ermöglichen, Fahrzeuge effizienter zu nutzen und Ausfallzeiten zu minimieren. Durch nachrüstbare Steuergeräte können Flottenbetreiber auf Betriebs- und Diagnosedaten zugreifen und datenbasierte Services nutzen, um Kosten zu senken und die Zuverlässigkeit zu erhöhen.

Wohnbaugenossenschaft Greifswald baut Quartier am Ryck: Grundsteinlegung

Wohnbaugenossenschaft Greifswald baut Quartier am Ryck: Grundsteinlegung

Am 28. Juni 2024 fand die feierliche Grundsteinlegung für das Quartier am Ryck statt, eines der bedeutendsten Stadtentwicklungsprojekte in Greifswald der Wohnbaugenossenschaft Greifswald. Die Genossenschaft besteht schon seit Anfang des 20. Jahrhundert. Sie verwaltet über 7.000 Wohnungen mit einer Wohnfläche von über 400.000qm. Dazu zählen auch 49 Gewerbeobjekte. Damit nimmt sie einen mittleren Platz auf der Liste der Wohnbaugenossenschaften in Deutschland ein.

In direkter Nähe zum malerischen Ryck und nur wenige Gehminuten von der Innenstadt entfernt, entsteht ein modernes Viertel, das durch seine hervorragende Lage und innovative Gestaltung beeindruckt. Das Quartier am Ryck wird sowohl Wohnraum als auch gemischte Dienstleistungen bieten und damit das Stadtleben in Greifswald bereichern. Die Kombination aus attraktivem Wohnen und praktischen Dienstleistungen wird den Bewohnern ein urbanes und komfortables Lebensumfeld bieten.

Mobility Hub im Fokus

Ein besonderes Highlight des neuen Quartiers ist der innovative Mobility-Hub, der den Autoverkehr zentral bündelt und somit eine umweltfreundliche und effiziente Verkehrslösung schafft. Ergänzt wird das Mobilitätskonzept durch eine integrierte Busanbindung, die die Anbindung an das stätdische Verkehrsnetz sicherstellt und den Bewohnern eine bequeme Erreichbarkeit garantiert.

Die Gestaltung des Quartiers folgt einem gemeinsamen Leitfaden, der auf die Verwendung von Ziegel- und Putzflächen als Fassadenmaterial setzt. Dies sorgt für ein harmonisches und ästhetisches Gesamtbild, das sich nahtlos in die Architektur der Stadt Greifswald einfügt und dem Quartier eine charakteristische Identität verleiht.

Die Grundsteinlegung wurde mit einem festlichen Akt gefeiert, bei dem Vertreter der Stadt, der Baufirmen und viele weitere Beteiligte anwesend waren. Bei angenehmer Atmosphäre konnten die Gäste die Vision und Zukunft des Quartiers am Ryck kennenlernen.

OMV gibt bedeutenden Gasfund in der Norwegischen See bekannt

OMV gibt bedeutenden Gasfund in der Norwegischen See bekannt

Die OMV (Norge) AS hat in der Norwegischen See eine erfolgreiche Tiefsee-Explorationsbohrung abgeschlossen. Die Bohrung 6605/6-1 S, die Teil der Explorationskampagne „Haydn/Monn“ ist, führte zu einem bedeutenden Gasfund in drei verschiedenen Lagerstätten. Die vorläufigen Schätzungen gehen von einem förderbaren Gesamtvolumen von 30 bis 140 Millionen Barrel Öläquivalente (boe) aus. Diese Entdeckung stärkt die Position der OMV als wichtiger Gaslieferant in Europa und diversifiziert das Produktionsportfolio des Unternehmens.

OMV sieht Erdgas als Übergangskraftstoff und plant, den Gasanteil im eigenen Portfolio bis 2030 auf 60 Prozent zu steigern. Der jüngste Fund wird als potenziell wirtschaftlich förderbar eingeschätzt und könnte zur weiteren Diversifizierung des Portfolios beitragen. OMV betont, dass dieser Fund nicht nur die eigene Gasproduktion steigern, sondern auch die Energieversorgung in Europa sichern könnte.

OMV ist einer der Top Ölfirmen in Europa. Das Wiener Unternehmen hat über 21.000 Mitarbeiter und erzielte zuletzt über 39 Milliarden Euro Umsatz. Es ist an der Wiener Börse notiert. OMV, welches 1956 gegründet wurde, führt sowohl die Liste der größten Unternehmen in Österreich an, als auch die Liste der Unternehmen aus Wien.

Bohrung vor der Küste Norwegens

Die Bohrung liegt etwa 300 Kilometer westlich des norwegischen Festlandes in einer Wassertiefe von 1.064 Metern und nur 65 Kilometer von der bestehenden Polarled-Pipeline sowie dem Aasta-Hansteen-Feld entfernt. Die Lizenzpartner in PL 1194, zu denen Vår Energi ASA und Inpex Idemitsu Norge AS gehören, werden den Fund weiter analysieren, um die Möglichkeit einer Entwicklung des Gasfeldes zu prüfen. Durch die Nutzung der bestehenden Infrastruktur und eine mögliche Anbindung an die Aasta-Hansteen-Host-Plattform könnte das Gasvorkommen schneller, kostengünstiger und mit einem geringeren CO2-Ausstoß entwickelt werden.

Berislav Gašo, Executive Vice President Energy bei OMV, hob hervor, dass diese Entdeckung das Potenzial habe, die Betriebsdauer des Aasta-Hansteen-Gas-Hubs zu verlängern und somit die Energieversorgung in der Region langfristig zu sichern. Die Tiefseebohrung wurde unter vorbildlicher Einhaltung der HSSE-Standards (Health, Safety, Security, Environment) durchgeführt. OMV hält 40 Prozent der Anteile an der Bohrung, während die anderen Partner jeweils 30 Prozent besitzen.

Was macht OMVs Co-Processing-Anlage in Schwechat?

Was macht OMVs Co-Processing-Anlage in Schwechat?

Die OMV hat in ihrer Raffinerie in Schwechat, Österreich, eine hochmoderne Co-Processing-Anlage in Betrieb genommen, die einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltigerer Kraftstoffproduktion darstellt. Mit einer Investition von fast 200 Millionen Euro ermöglicht die Anlage die Umwandlung von bis zu 160.000 Tonnen flüssiger Biomasse pro Jahr in hochwertige, erneuerbare Dieselkomponenten. Diese erneuerbaren Komponenten werden unter anderem im neuen OMV MaxxMotion Diesel verwendet, der eine verbesserte CleanTech+ Formel mit niedrigerem CO2-Fußabdruck und hervorragender Leistung bietet.

Durch das Co-Processing kann OMV ihren CO2-Ausstoß um bis zu 360.000 Tonnen pro Jahr reduzieren – das entspricht den Emissionen von etwa 38.000 Autos, die einmal um die Welt fahren. Die Anlage zeichnet sich durch eine hohe Rohstoffflexibilität aus, da sie abfallbasierte und fortschrittliche Rohstoffe wie Altspeiseöl oder Flüssigkeiten aus Nussschalen verarbeitet, die nicht mit der Lebens- oder Futtermittelproduktion konkurrieren. Dieser Prozess erfüllt strenge EU-Anforderungen an nachhaltige Kraftstoffproduktion und ist nach ISCC-EU (International Sustainability & Carbon Certification) zertifiziert.

Die neueste Generation des OMV MaxxMotion Diesel enthält eine Premium-Biokomponente, die zu 20 Prozent aus hydriertem Pflanzenöl (HVO) besteht. Diese Integration erneuerbarer Rohstoffe während des Raffinierungsprozesses macht den Kraftstoff zu einer umweltfreundlicheren Alternative, ohne Kompromisse bei der Leistung einzugehen. Der OMV MaxxMotion Diesel kann in allen Fahrzeugen als Drop-in-Lösung verwendet werden und trägt so zur nachhaltigen Mobilität bei.

Martijn van Koten, Executive Vice President Fuels & Feedstock bei OMV, betonte, dass die neue Anlage die Innovationskraft des Unternehmens unterstreicht. OMV ist eines der ersten Unternehmen in Europa, das Co-Processing im industriellen Maßstab einsetzt, um den Wandel hin zu einer nachhaltigeren Mobilität zu fördern.